Mo
11
Mai
2009
Legalize it, die Einleitung!
Legalize it Blog, legalisiert Cannabis!
Hallo Leser, ich starte einen kleinen Blog mit der Thematik legalize it, legalisiert Cannabis. Wer sich mit meiner Seite ein wenig genauer befasst hat wird schnell feststellen, dass ich ein kriminalisierter bin, dass ich mal Cannabis angebaut habe, dass ich für die Legalisierung von Cannabis als Droge, als Medizin und als Rohstoff bin, diese Legalität möchte ich international. Nicht aus zu denken ist es, dass man als einfacher Konsument von Cannabis in manchen Ländern hin gerichtet werden kann oder über ein Jahrzehnt in ein doch arg menschenunwürdiges Gefängnis muss, dann kann man der Todesstrafe sogar dankbar entgegen sehen.
Soll das, was Millionen Menschen in diesem Land machen also so schlimm sein, dass man dafür Existenzen zerstört, jahrzehntelange Haftstrafen oder sogar die Todesstrafe verhängt? Ihr mögt vielleicht nicht alle für die Legalisierung von Cannabis sein und das muss ich wohl respektieren aber das könnt auch ihr wirklich nicht wollen.
Jetzt mögen einige (zum Glück nur wenige) sagen, dass es billiger ist, die „verfluchten“ Kiffer alle umzubringen, in Lagern, wie damals mit den Juden im dritten Reich. Ist ja auch richtig, ist immerhin billiger als Jahrzehntelange Haft zu finanzieren aber man kann mit den Kiffern auch Geld verdienen, nicht nur dadurch, dass man ihnen das Zahngold klaut. Man legalisiert und besteuert einfach Cannabis und schon werden auch diejenigen durch das Suchtverhalten einiger profitieren, die das eigentlich gar nicht gut finden aber selber oft jeden Tag trinken müssen.
Alle können profitieren, ob Kiffer oder nicht Kiffer und das ist das, was die Nichtkiffer meist nicht wissen, sie sind nicht entsprechend auf Cannabis aufgeklärt. Cannabis ist nicht lediglich eine Droge, es ist eine vielseitig einsetzbare Medizin und auch ein Rohstoff. Wer unter uns kann sich davon frei sprechen vielleicht einmal chronisch krank oder auch einfach so krank zu werden. Kranke mit geringer Lebenserwartung leiden oft sehr und mit ein wenig Cannabis wäre ihnen oft geholfen. Jeder von uns kann krank werden, jeder von uns kann vielleicht einmal auf die medizinische Wirkung von Cannabis angewiesen sein. Aber wenn es den Nichtkiffern egal bleibt, ob Cannabis legalisiert wird oder nicht, dann werden sie über diese Medizin nicht legal verfügen können, wenn es sie denn trifft.
Nun werden viele sagen, dass sie nicht kiffen, nicht krank werden und auf die Steuereinnahmen verzichten können. Aber auch diese Leute hätten durch eine Legalisierung von Cannabis Vorteile. Hanf ist ein vielseitig einsetzbarer Rohstoff. Viermal mehr Zellstoff als Wald bietet Cannabis für die Papierindustrie. Hanf ist für die Kleidungsindustrie, für die chemische Industrie, für die Agrarindustrie, für die Nahrungsmittelindustrie, für die Baustoffindustrie, für den Automobilbau und und und ein wertvoller Rohstoff, dessen Eigenschaften den herkömmlichen Rohstoffen oft überlegen sind. Somit würde jeder Mensch in einer Konsumgesellschaft auch durch die Legalisierung von Hanf profitieren können, unabhängig zu vorherigen Argumenten.
Es waren die Papier- und Chemieindustrie, die zum Beginn der Prohibition an einem Hanfverbot interessiert waren. In den USA wurde ein neues Wort für Hanf gefunden, Marihuana. Es wurde der Bevölkerung erklärt, das Marihuana eine schlimme Droge sei, unter deren Einfluss man schnell zum Mörder wird aber auch andere höchst negative Eigenschaften wurden dem Hanf angeeignet, wie z.B. dass Cannabis eine Einstiegsdroge für harte Drogen wie Heroin ist. Bei ca. vier bis sechs Mio. Kiffern in Deutschland müssten wir wohl schnell Millionen Junkies haben, dieses ist nicht der Fall, der Vorwurf der Einstiegsdroge ist inzwischen wissenschaftlich widerrufen worden.
Durch Wirtschaft und Lügen geschaffene Propaganda ermöglichte der US Regierung dann Marihuana zu verbieten, die Bevölkerung wusste nicht, dass dieses „hochgradig“ gefährliche Marihuana der eigentlich „ungefährliche“ Hanf war, den sie als Rohstoff allgegenwärtig nutzten und im Krankheitsfall als Medikament verschrieben bekamen. Wenn man nun versucht hätte, Hanf zu verbieten, dann wäre man gescheitert. Kaum einer wäre für ein Verbot dieser Pflanze gewesen.
Durch wirtschaftliche Interessen angestachelte Lügen haben den Hanf weltweit kriminalisiert. Man hat den Bürgern solche Dinge erklärt wie dass Frauen durch den Konsum von Cannabis Schwänze wachsen, Männer würden Brüste kriegen. (Drogenbeauftragter der UN, ist aber vor ca. 30 Jahren gewesen.) Heute würden wir darüber wohl nur lachen können aber die Bürger damals haben alles blind geglaubt. In unserer heutigen aufgeklärten Zeit wären viele dieser Lügen von damals gar nicht mehr möglich.
Wenn das Cannabis nun durch Lügen aller Art, durch Unwissenheit der breiten Masse, die dieses Thema auch wirklich nicht interessiert verboten werden konnte, wenn man das alles mit unseren „total verblödeten“ Eltern machen konnte, wieso können wir das dann nicht heute alles als die Hexenjagd erkennen, die es ist um die Cannabisprohibition endlich rückgängig zu machen?
140000 Menschen sterben hier in Deutschland jedes Jahr an Zigaretten, auf Alkohol werden 42000 Tote zurückgeführt und auch durch Cannabis kommen Menschen um. Ein Philippinischer LKW Fahrer wurde bei einem Unfall durch seine Ladung Hasch erdrückt, einem europäischen Hafenarbeiter sind 4,5 Tonnen Hasch auf den Kopf gefallen. 140000 und 42000 Toten stehen zwei offizielle Haschischtoten gegenüber, mögen sie in Frieden ruhen.
Ich bin der Meinung, dass es auch zu den Grundrechten gehören muss, dass man sich selber Schaden zufügen darf. Ansonsten müsste man ja auch den fetten das fressen, den Workahols die Überstunden, den Sportlern gefährliche Sportarten oder den Büroarbeitern das krumme sitzen verbieten. Magersüchtige hätten zu essen, Faule müssten sich bewegen und jeder hätte ausgewogen zu essen, usw, über Zigaretten und Alkohol gäbe es nicht einmal eine Diskussion, beides wäre strengstens verboten.
Und so, wie ich will, dass das alles nicht so ist, da es zu der Freiheit eines jeden einzelnen gehört, sich selber durch seine ungesunden Lebensgewohnheiten Schaden zu zu fügen, so bin ich auch dafür, dass man trinken, rauchen und kiffen darf. Ich bin für die maximal tolerierbare Freiheit eines jeden einzelnen Menschen auf der Welt unter der Voraussetzung, dass er dadurch andere nicht zu sehr stört. Mich z.B. stört es, wenn in der Öffentlichkeit getrunken wird, ich fühle mich dann nicht wohl. Ich soll darüber hinweg sehen, darf mich nicht so anstellen. Das selbe erwarte ich auch von den Bürgern, wenn die Kiffer sich mal der Öffentlichkeit zeigen aber ich sehe es durchaus ein, wenn man sein Suchtleben im privaten befriedigen soll, ob bei Alkohol, Zigaretten oder Cannabis.
Es ist ja nicht so, dass ich möchte, dass man mit Cannabis in jedem Supermarkt konfrontiert wird, so wie es mit Zigaretten und Alkohol der Fall ist. Ich bin sogar dafür, dieses zu unterbinden und für Alkohol und Zigaretten Fachhändler ein zu setzen, so wie es auch für Cannabis sein sollte. Man sollte nicht an allen Ecken mit Drogen konfrontiert werden, man sollte dazu in Fachmärkte gehen und sich dort eindecken. Man sollte sich nicht an einen Spielplatz setzen, um an diesem zu konsumieren, man sollte dieses aber in Parks, in Kneipen, in Diskotheken usw dürfen.
Ich bin nicht gegen Drogen, ich bin für einen geregelten und kontrollierten Umgang mit Drogen. Ich will keinem seine Drogen weg nehmen aber ich will auch nicht in Supermärkten oder an Orten mit Kindern damit konfrontiert werden. Ob man trinkt, raucht oder kifft, man sollte es diskret machen, für sich selber mit seinen Freunden. Man sollte sich damit nicht in der Öffentlichkeit zur Schau stellen, man sollte es aber auch in einer Öffentlichkeit noch dürfen, wenn es der richtige Ort ist.
Damit möchte ich die Einleitung zu meinem Block erst einmal zu einem Ende bringen. Ich werde immer wieder mal ein paar Zeilen schreiben um meine Meinung zu vertreten, so wie es laut Grundgesetz mein Recht ist. Ich darf gegen die momentane Gesetzgebung sein, ich darf für eine Gesetzesänderung sein und bin dennoch kein Staatsfeind. (Bin ich natürlich doch, ist doch klar, gehört doch mit zum Kifferimage, ich leg auch jede Woche drei Bomben und lasse mich von Faschos verdreschen, wenn die mal gerade nicht selber kiffen.)
Gerne dürft ihr diesen Blogartikel dazu nutzen, eure Meinung zu diesem Thema zu verbreiten, damit ich darauf dann wieder eingehen kann. Soll halt ein Blog werden. Und ihr dürft auch eine eigene Meinung haben, die von meiner abweicht. Als Beweis liefere ich das Gästebuch, nach einem halben Jahr, nach ca. 1500 Besuchern hat sich endlich einer getraut es zu benutzen. Ich bin so hoch erfreut über diesen Artikel, dass ich mich nicht einmal über seine Aussage ärgern kann. Ich versuche also objektiv zu sein und auch für „Eltern“ Verständnis zu haben. Aber: Einen Jugendschutz kann es nur dann geben, wenn Cannabis legalisiert wird. Erst dann wird es nicht mehr möglich sein, dass Minderjährige an Kinder verkaufen.
Also: Ich freue mich auf eure Kommentare, dieser Blog ist damit eröffnet.
1 Kommentar
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#1
Ich finde es schade das du diesen Blog scheinbar nicht aktiv führst, hoffe jedoch das du das noch aktiver machst. Du könntest beispielsweise über Sabine Bätzing schreiben (hat letztens über ihren ersten Vollrausch gesprochen). Wenn du häufiger was schreibst würde ich auch gerne einen Backlinktausch mit deiner Seite vornehmen, denn ich denke sie hat viel Potential !

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